Geschäftsführung
Mag. Helmut Kaisergruber
Unternehmensgründer, kaufmännischer Geschäftsführer und verantwortlich für Schlüsselkunden und Unternehmensentwicklung
Dr. Sabine Möritz-Kaisergruber
Unternehmensgründerin, gewerberechtliche Geschäftsführerin
Dr. Sandra Frauer
Country Manager Marketing and Sales
r
Mag. Thomas Neuwirth
Geschäftsführer, Country Manager Finance únd Business Development
Innendienst
Elisabeth Storka
Dr. Katja Braun
Regulatory Affairs Managerin
Qualified Person for Pharmacovigilance, 
Fachkundige Person,
Quality Manager
Elisabeth Storka
Dr. Marco Genschorek
Legal Affairs Manager
Elisabeth Storka
Elisabeth Storka
Assistentin für Pharmakovigilanz, Qualitätssicherung und regulatorische Angelegenheiten
Regina Steiner
Regina Steiner
Assistentin der Geschäftsführung
Claudine Baumann
Claudine Baumann
Assistentin Key Account und Sales Management
Mag. Gabriele Pieslinger-Huber
Mag. Gabriele Pieslinger-Huber
Assistentin der Geschäftsführung
Anna Krainova
Anna Krainova
Einkauf und Controlling
Agim Muaremi
Agim Muaremi
Controlling
Gwen Veelenturf
Gwen Veelenturf
Assistent Einkauf und Controlling
Ingrid Nagelreiter
Ingrid Nagelreiter
Assistentin
Wolfgang Zauner
Wolfgang Zauner
Market Access Manager
Andreas St. Vogelsinger
Andreas St. Vogelsinger
Director Export
Marketing– und Sales
Silvia Gruber
Key Account & Sales Manager
Virginie Gierszewski
Virginie Gierszewski
IVF-Managerin
Andrea Blume
Andrea Blume
Andrea Blume vertritt unser Unternehmen in Wien und Niederösterreich
Walter Diermayer
Walter Diermayer
Walter Diermayr vertritt unser Unternehmen in Kärnten
Michael Greil
Michael Greil
Michael Greil vertritt unser Unternehmen in Salzburg und Oberösterreich
Ing. Marion Hrabik
Ing. Marion Hrabik
Ing. Marion Hrabik vertritt unser Unternehmen in Wien, in Niederösterreich und im Burgenland
Dr. Evelyn Lexen
Dr. Evelyn Lexen
Dr. Evelyn Lexen vertritt unser Unternehmen in Oberösterreich, Salzburg und Teilen von Niederösterreich
Eduard Pree
Eduard Pree
Eduard Pree ist unser IVF-Referent in Oberösterreich und Salzburg
KonsulentInnen
Dr. Karin Gerlach
Marketingkonsulentin
Dr. Jadranka Rogan
Konsulentin für med.-wiss. Belange
Meilensteine Astro-Pharma
2004 Gründung
Im Jahr 2004 entschloss sich das Ehepaar Dr. Sabine Möritz-Kaisergruber und Mag. Helmut Kaisergruber, ein eigenes pharmazeutisches Unternehmen zu gründen. Beide hatten zuvor jahrelang Erfahrung in verschiedenen leitenden Positionen in großen internationalen Konzernen gesammelt.
Es war der richtige Zeitpunkt für den Start eines flexiblen, erfolgreichen, österreichischen Unternehmens.
2004
Die klassischen Spitalsantibiotika Cefuroxim-Astro, Kefazim®, Kefzol®, Mandokef® und Vancocin® wurden von der Firma Eli Lilly übernommen. Für Produktion und Vertrieb ist Astro-Pharma seit 2004 verantwortlich.
2005
Im Jahr 2005 ging Astro-Pharma eine Partnerschaft mit IBSA ein, einem führenden Schweizer Unternehmen der In-Vitro-Fertilisation.
Durch diese Partnerschaft wird auch in Österreich die IVF mit innovativen Hormonen wie Fostimon®, Progedex® zu einem günstigen Preis ermöglicht.
2006
Seit 2006 besteht die Partnerschaft mit der Dr. Friedrich Eberth Arzneimittel GmbH. In Österreich ist Astro-Pharma für das deutsche Unternehmen der Vertriebspartner für Cefotrix, Cefotaxim Eberth und Meropenem Eberth.
2014
Celltrion Healthcare ist seit 2014 unser Partner. Wir sind in Österreich der Vertriebspartner für Remsima® (Infliximab). Celltrion ist ein weltweit tätiges, pharmazeutisches Unternehmen, das sich der Produktion innovativer Arzneimittel verschrieben hat, die unter den höchsten Standards hergestellt werden. In Verbindung mit technischen Anlagen, die so erbaut wurden, dass sie sowohl den Richtlinien der EMA als auch der FDA entsprechen, kann sich Celltrion auf eine medizinische Entwicklung mit Forschung, Investitionen und Verwendung von State-of-the-art- Technologien von mehr als 10 Jahren berufen.
2016
Astro-Pharma ist seit 1. Februar 2016 Zulassungsinhaber des Diphtherie-Tetanus-Impfstoffes Td-Pur® in Österreich.
Good Manufacturing Practice
Partnerfirmen
Astro-Pharma ist ein österreichisches Unternehmen jedoch durch seine Partnerschaften international vernetzt.
Die Astro-Pharma Produkte werden ausschließlich von bewährten und erfahrenen Herstellern produziert.
Produktpalette
Die Produktpalette von Astro-Pharma umfasst Antibiotika, Biosimilars, Impfstoffe und IVF-Produkte.
Die erklärte Firmenphilosophie von Astro-Pharma ist, ausschließlich mit kompetenten und erfahrenen Mitarbeitern zu arbeiten
Firmenphilosophie
Es ist die erklärte Firmenphilosophie von Astro-Pharma, ausschließlich mit kompetenten und erfahrenen Mitarbeitern zu arbeiten, die besondere Freude an ihrer Arbeit haben. Alle Astro-Pharma Mitarbeiter können auf langjährige Erfahrung in der Pharma-Branche zurückgreifen und diese in ihrer Arbeit bei Astro-Pharma laufend erweitern und ausbauen.
Danisch Switching Study

In der sogenannten DANBIO Registerstudie wurde der Switch aus nicht-medizinischen Gründen von Remicade auf Remsima bei insgesamt 802 Patienten mit rheumatoider Arthritis, Psoriasis-Arthritis und ankylosierender Spondylitis untersucht. Die Patienten waren median bereits über 6 Jahre auf Infliximab. Der Switch auf Remsima zeigt keine negative Auswirkung auf die Krankheitsaktivität. Mehr Information zur Studie im Volltext bzw. in der deutschen Zusammenfassung.

DANISH SWITCHNG STUDY 2017

NorSwitch study

Die Ergebnisse der NorSwitch Studie (eine Umstellungsstudie zum Infliximab-Biosimilar) bestätigt die Sicherheit für Patienten.

Finden Sie dazu eine Presseaussendung sowie den Kommentar als PDF Unterlagen zum Runterladen.

Diese Informationen können Sie auch unter www.thelancet.com bzw. unter http://dx.doi.org/10.1016/S0140-6736(17)31258-8 (Online seit Mai 11, 2017).

Neue Informationsbroschüre zum Thema Biosimilars.

Unter folgenden Link können Sie die neue Informationsbroschüre, die von EMA und Europäischer Kommission gemeinsam zum Thema Biosimilars gemacht wurde, einsehen:

http://www.ema.europa.eu/docs/en_GB/.../WC500226648.pdf

Patienteninformation zu Biosimilars 2016

Diese Ausführung zu Biosimilars von und für PatientInnen wurde gemeinsam von Vertretern der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA), der Europäischen Kommission und anderen Interessensverbänden [Europäisches Patientenforum (EPF), Europäischer Verband der Morbus Crohn & Colitis ulcerosa Vereinigung (EFCCA), Ständiger Ausschuss der Europäischen Ärzte (CPME), Europäischer Dachverband der pharmazeutischen Industrie und Verbände (EFPIA), Europäischer Verband der Bio-Industrie (EuropaBio) und Medicines for Europe] erstellt.

Unter folgendem Link können Sie die Patienteninformation in 7 Sprachen abrufen: Q&A on Biosimilar Medicines

Österreichischer Vertreter der AGES Medizinmarktaufsicht sieht Interchangeability von Biosimilars positiv

Immer mehr klinische Daten unterstützen eine Biosimilarsanwendung und zum ersten Mal nimmt auch die Österreichische AGES Medizinmarktaufsicht eine positive Position gegenüber Interchangeability ein. Neuverschreibungen und sogar Umstellungen vom Referenzproduktauf Biosimilars sind zweckmäßig, vorausgesetzt, es geschieht unter ärztlicher Beobachtung.

Übermittelt: 9. Jänner 2017; überprüft: 12. Februar 2017 Angenommen: 13. Februar 2017 erste online Veröffentlichung: 27. Februar 2017

Im Zuge der Klinischen Studien PLANETRA und PLANETAS, die zur Zulassung eines Infliximab Biosimilars geführt haben, und der kürzlich veröffentlichten NOR-Switch Studie [1], hat die AGES (Medizinmarktaufsicht – Österreichische Arzneimittelbehörde) im Rahmen der Vertragspartnerzeitung der österreichischen Sozialversicherung, positiv zur Frage der Interchangeability Stellung genommen [2].

Die Entscheidungen über eine Interchangeability und/oder Substitution von Biosimilars sind europaweit in der Zuständigkeit von nationalen Behörden und liegen außerhalb des dezidierten Aufgabenbereichs der European Medicines Agency (EMA). Die verschiedenen Nationen entscheiden daher unabhängig, ob ein Switch auf ein Biosimilar geeignet ist. Um zu entscheiden, ob vom Referenzprodukt auf das Biosimilar gewechselt werden kann, haben die EU-Mitgliedsstaaten Zugang zu den von der EMA geführten Datenbanken und wissenschaftlichen Evaluierungen, die damit ihrerseits ihre Entscheidungen begründen.

Die 28 Mitgliedsstaaten verlassen sich dementsprechend bei ihren individuellen Entscheidungen auf ihre entsprechenden nationalen Behörden, und so kann es sein, dass es hier unterschiedliche Vorgehens- aber auch Sichtweisen gibt.

Generell scheint es in der EU durchwegs eine breite Ablehnung einer automatischen Substitution von Biosimilars durch Apotheker, ohne eine Einbindung des behandelnden Arztes, zu geben [3]. In Österreich hat man bereits 2013 aufgrund der Bedenken von Ärzten betont, dass es auf Apothekerebene keine automatische Substitution eines Referenzproduktes mit seinem Biosimilar geben wird, sondern, dass in Übereinstimmung mit der Sichtweise der EMA, in eine solche Entscheidung immer ein gut informierter Arzt involviert sein soll [4].

Damals empfahl der Autor dieses Artikels, Dr. Baumgärtel, als Vertreter der Österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES), dass Neueinstellungen, weit eher als Umstellungen, eine gute Gelegenheit wären, den "uptake", also die Akzeptanz und Durchdringung von Biosimilars im österreichischen Gesundheitswesen zu fördern [4]. Diese Empfehlung stützte sich damals auf Studien, die von der Österreichischen Sozialversicherung bei der Einführung von neuen Generika gemacht wurden. Hauptaussage war, dass bereits Neueinstellungen alleine einen deutlich positiven Effekt auf die Verbreitung von Generika hätten [5], und genau dies wurde in einem ersten Schritt auch für Biosimilars angenommen [3].

Es wird allerdings erwartet, dass auf Ärzte, auch über Neueinstellungen hinaus, zunehmend Druck ausgeübt wird, Biosimilars zu verwenden um dem Gesundheitssystem Geld zu sparen [4]. In Österreich werden Biosimilars ähnlich wie Generika erstattet. Das bedeutet, aufgrund eines komplexen Systems zur Preisreduktion, dass nach Markteintritt eines Biosimilars, diese 48 bis 60 % unter dem Preis des Referenzproduktes liegen müssen, wodurch substanzielle Einsparungen erzielt werden können. *

Glücklicherweise gibt es mittlerweile aber auch zum Thema Switching eine ständig größer werdende Anzahl an Sicherheits- und Wirksamkeitsdaten die von Klinischen Studien und Pharmakovigilanz- Datenbanken stammen. Diese zunehmende Evidenz beinhaltet Daten zu Wachstumshormonen, Epoetine, G-CSF´s [6], und seit kurzem für Monoklonale Antikörper wie Infliximab [1]. Österreich unternimmt deshalb jetzt einen nächsten Schritt und unterstützt auch die Möglichkeit für einen Switch auf ein Biosimilar.

Zum ersten Mal bezieht die AGES hier eine offizielle Position und hält fest: "Biosimilars sind hoch-technologisch und hoch-qualitativ hergestellte Produkte und werden im Rahmen des Zulassungsverfahrens nach strengsten Gesichtspunkten getestet. Neuverschreibungen, aber auch ein Austausch (Stichwort: Interchangeability) sind unter entsprechender Kontrolle durch den Verschreiber möglich. Aktuelle Daten aus Studien und auch aus der Überwachung weisen hier bereits in eine positive Richtung. Wir erwarten in den nächsten Monaten und Jahren eine weiter rasch zunehmende Evidenz."

Von diesem Statement erwartet man sich eine Ausweitung der Biosimilarsanwendung und die Akzeptanz der Interchangeability im Krankenhaus. Vorteile erhofft man sich auch für eine Reduktion der, vom österreichischen Gesundheitssystem erwarteten, ständig steigenden Kosten.

* Diese Zahlen sind derzeit Gegenstand von Verhandlungen zwischen Hauptverband (HVB) und Industrie – der Hauptverbandes erstattet Biosimilars wie Generika – die Industrie lehnt diese Vorgangsweise ab.

Die englische Version dieses Artikels finden Sie unter: http://gabi-journal.net/austrian-medicines-authority ...c2f174f388-15436205

Die Bedeutung der Biosimilars in der Onkologie

Die European Society for Medical Oncology (ESMO) hebt in ihrem aktuellen Positionspapier von Jänner 2017 die Bedeutung von Biosimilars für eine nachhaltige Finanzierbarkeit von Krebstherapien hervor (Tabernero et al., 2017). ESMO Präsident Professor Fortunato Ciardiello beschreibt in einer Pressemitteilung Biosimilars als unabdingbare must-haves für die Sicherung eines finanziell nachhaltigen Gesundheitssystems auf globaler Ebene, welche zu einer wesentlich Ergebnisverbesserung bei wachsender Patientenanzahl in Europa und dem Rest der Welt beitragen.

"Biosimilars are must-have weaponry in financially sustaining healthcare systems on a global scale as well as significantly improving outcomes for an increasing number of patients throughout Europe and the rest of the world" (Fortunato Ciardiello, 2017)

Dass Biosimilars an Bedeutung gewinnen zeigt die aktuelle Jänner Ausgabe von GabiOnline. Seit 2006 wurden insgesamt 25 Biosimilars für den Europäischen Markt zugelassen (Pro Pharma Communications International, 2016). Waren es ursprünglich Wachstumshormone, Insuline oder Produkte zur Bekämpfung der Blutarmut, erhielt 2013 Infliximab (Remsima®, Inflectra®), das erstes Biosimilar zu einem monoklonalen Antikörper, seine Zulassung. Und es gibt eine erfreuliche Aussicht auf weitere Zulassungen in naher Zukunft, da einige Studien bereits in Phase-III geprüft werden (z.B.: Biosimilars von Amgen, Boehringer Ingelheim, Merck, Pfizer und Sandoz) (Ludwig und Dicheva, 2016).

Gegen eine Anwendung von Biosimilars sprechen aktuell keine veröffentlichten Ergebnisse oder Daten.

In ihrem kürzlich erschienenen Paper heben Ludwig und Dicheva (2016) neben dem  Einsparungspotenzial im Gesundheitssystem (Biosimilars als nachhaltige ökonomische Alternative zu Biologika (oft 20-30 Prozent günstiger als ihr Referenzprodukt)), eine Ankurbelung des Wettbewerbs am Arzneimittelmarkt (Ludwig und Dicheva, 2016) hervor.

Gegenwärtig wird von einem weltweiten Marktpotenzial von 28 Mrd. USD (ca. 25,9 Mrd. Euro) ausgegangen, mit der Prognose einer möglichen Steigerung auf 35 Mrd. USD (ca. 32,4 Mrd. Euro) bis 2020. In Europa wird das Einsparungspotenzial auf 20-40 Prozent geschätzt, dies könnte zu möglichen Kostenersparnissen in der Höhe von 50-100 Mrd. Euro bis 2020 beitragen (Tabernero et al., 2017; Ludwig und Dicheva, 2016).

Mehr zum Biosimilarsverband Österreich(BiVÖ) finden Sie hier.

Referenzen:

Ludwig, W.D. und Dicheva, S. (2016) Biosimilars in der Onkologie: Eine therapeutische Alternative zu Referenzarzneimitteln?/ Biosimilars in oncology: a therapeutic alternative to the reference products?  Zeitschrift für Gastroenterologie, 2016 Nov; 54(11), pp:1223-1229.  doi: 10.1055/s-0042-117650

Tabernero J, Vyas M, Giuliani R, et al. (2016) Biosimilars: a position paper of the European Society for Medical Oncology, with particular reference to oncology prescribers, available at: ESMO Open. doi: 10.1136/esmoopen-2016-000142 published 16 January 2017

Pro Pharma Communications International (2016) Biosimilars approved in Europe, available at: http://gabionline.net/Biosimilars/General/Biosimilars-approved-in-Europe, published 13 January 2017

ESMO Pressemitteilung (2017) Press Release: Biosimilars Create Opportunities for Sustainable Cancer Care, available at: http://esmo.org/Press-Office/Press-Releases/Biosimilars-Create-Opportunities-for-Sustainable-Cancer-Care published 18 January 2017